30.11.07
Foto der Woche III
27.11.07
Loy Kratong....
Ich habe im Wipanan Mansion di
Unser Loy Kratong fing so richtig am Freitag an, als das Wipanan Mansion zum
Manche konnten es natuerlich nicht erwarten und so sah man, wenn man dann
Nach diesem Hoehepunkt und dem folgenden Moenchsgesang, dieses Mal aus der Dose und bgeleitet von kitschigen weihnachtsaehnlichen Instrumentalvariationen (Dr. P. konnte es einfach nicht fassen) leerte sich der Platz allmaehlich. Alle wollten ja so schnell wie moeglich zurueck in die Stadt und deshalb ging erst einmal gar nichts mehr. Wir waren froh, dass wir kundige Thais dabei hatten, die erst einmal auf relaxen setzten. Wir erhaschten noch ein paar Blicke von dem "inneren Sanctum" der Laternenfliegerei, da es jetzt angenehm leer war und relaxten auch. Bei der Rueckfahrt haben wir dann endlich gescheckt, dass im Auto noch ein dritter Platz hintenf frei war und ich setzte mich zu dem aelteren japanischen Ehepaar, dass kein Wort Englisch konnte und drei Brocken Thai. Also laechelten wir uns die ganze Fahrt ueber nett an und hinten im Kofferraum gab es nicht ganz so steife Glieder.
22.11.07
20.11.07
Fakten und Zahlen beim Sumo
Beim Amateursumo kann kein Geld verdient werden. Der einzige
Preis ist der Sieg. Japanische Sumoringer haben darueber hinaus evtl. die Chance ins Profigeschaeft einzusteigen. Ungefaehr 700 Profis kaempfen regelmaessig in den 53 Arenen in Tokio. Fuer Frauen allerdings wird Sumo immer ein Amateursport bleiben, da es ihnen nicht erlaubt ist die Profi-Dohyos (Arenen) zu betreten. Dieser Umstand resultiert aus religioesen und traditionellen Bedenken die Reinheit des Rings zu wahren. Im Gegensatz zum Ozumo (Profisumo), sind Frauen bei den Amateurkaempfen gleichberechtigt zugelassen. Zum Foto rechts: die kleinere Japanerin hat die bullige Ukrainerin mit links bezwungen.
Beim Sumo gibt es eine Startaufstellung, die sich an die Windrichtungen
Ost und West haelt. So kann z.B. Deutschland im Westen und Japan im Osten stehen. Dann betreten beide Kaempfer den Rin, stehen sich erst einmal aussen im Ring gegenueber und vollziehen ein Ritual, das aussieht wie eine Kniebeuge mit Haende zusammen klatschen. In der Mitte des Rings sind in einem gewissen Abstand zwei Linien markiert. Beide Rikishis (Sumoringer) muessen dahinter stehen. Der Schiedsrichter wartet, dass beide Kaempfer ihre Faeuste auf dem Boden haben, dann wird das Startzeichen gegeben. Im Profisport entscheiden die Kaempfer selbst ueber den Start. Sobald beide die Feauste unten haben, prallen sie auch schon gegeneinander. Vor dem eigentlichen Start die Faeuste zu ballen oder sich auf die Brust oder Oberschenkel zu schlagen sind nicht unueblich, aber von wirklichen Sumoinsidern auch nicht befuerwortet.
Bei den Amateurweltmeisterschaften gibt es mehrere Wettkampfklassen:
Maenner unter 85 kg
Maenner 85kg bis unter 115 kg
Maenner ueber 115kg
Maenner offener Wettkampf (alle Gewichte zugelassen)
Frauen unter 65kg
Frauen 65kg bis unter 80kg
Frauen ueber 80kg
Frauen offener Wettkampf (alle Gewichte zugelassen)
Ein Sieg durch henka ist im Sumo besonders verpoent. Henka bedeutet gleich beim Start zur Seite zu springen, sodass der Gegner ins Leere stoesst, das Gleichgewicht meist nicht halten kann und entweder aus dem Ring stolpert oder auf den Boden faellt und somit atomatisch verliert. Trotz aller Bemuehungen ist der Sumosport olympisch gesehen immer noch nicht voll anerkannt. Er steht noch nicht einmal auf der Liste, der moeglicherweise in der Zukunft einmal an Olympia teilnehmenden Sportarten.
Begriffe:
Rikishi: Sumokaempfer
Dohyo: die Arena/Ring, ein rechteckiger aufgeschuetteter Berg Erde mit einem Kreis
Tachiai: Der Startzusammenstoss
Gyoji: Der Schiedsrichter im Ring
Shimpan: Die Schiedsrichter ausserhalb (Linienrichter)
Mawashi: Der dicke Guertel, den der Rikishi um Huefte und zwischen den Beinen traegt
Shiko: Das abwechselnde Beine heben und aufstampfen, eine Aufwermuebung
(siehe Foto unten)
(siehe Foto unten)
Higashi: Ost (traditionell hoehere Startposition)
Nishi: West
Nishi: West
Shinsumo: (lit. neues Sumo) Frauensumo
Die diesjaehrigen Weltmeisterschaften fanden vom 16.11.-18.11.2007 in Chiang Mai, Thailand statt: ein Riesenspass!
18.11.07
Foto der Woche
Ort: An einem Ampelstopp auf dem Rueckweg vom Chaing Mai Sports Complex, wo vom 16.-18.11. die Weltmeisterschaften im Sumo-Ringen stattfanden: ich war dabei! Als Zuschauer natuerlich; mehr in einem der naechsten Blogs.
Der Hund bewahrt uebrigens auch eine galante Haltung bei Tempo 50kmh, nur die Locken liegen liegen dann etwas an.
17.11.07
Was vor dem Kochkurs geschah II
Na auf jeden Fall, nachdem man Dich in ein Gespraech verwickelt hat, wird mi
t allen Mitteln versucht, Dir irgend eine zwielichtige Tour oder sonst etwas in der Art ans Herz zu legen. Ja und der erste con wartete beim pillar, um mir diesen zunaechst mal zu zeigen. Ich hatte ihn erfolgreich und schnell abgewimmelt, nur um an der naechsten Ecke zu erfahren, dass es mehr Energie braucht, um ungestoert Fotos machen und Infotexte lesen zu koennen. Aber nach einem laengeren, energierverlustigen verbalen Duell in Thai, Lao - konnte er bloederweise natuerlich auch - Englisch und ein paar aufgeschnappten Brocken Deutsch ("Wurstjen, Biiier und Muncen" ist leider oft dabei), konnte ich dann endlich den imposanten Blick der groessten Stupa, die ich bisher gesehen habe, geniessen.
Tudongmoenche werden von der Regierung/den Machthabern in Thailand nicht gerne gesehen, da sie sich kaum kontrollieren lassen und somit eine Gefahr darstellen. In Laos sind sie logischerweise deshalb verboten. Offiziell gibt es dort keine Tudongs. In Suedthailand auf der Insel Ko Samui gibt es sogar einen Tempel, in dem man in einem Glaskasten die Mumie eines in Meditationsstellung gestorbenen Moenches bewundern kann - und das Beste: er hat eine schwarze Sonnenbrille auf (da er ja keine Augen mehr hat, aber sonst ist noch alles dran, einfach getrocknet der Junge).
15.11.07
Intermezzo: Zerstochene Reifen
Eine kleine story am Rande: An meinem ersten Tag in Chiang Mai habe ich das Peppermint Coffee entdeckt, ein Cafe-Restaurant in einer sehr ruhigen und schoenen Seitengasse (Soi) gleich neben meiner Sprachschule. Tapani (Thai) und Robbie (Englisch) fuehren diesen schoenen Platz und seitdem ich das erste Mal hier war, ist es sozusagen mein zweites zu Hause geworden.
Heute morgen war die Polizei da. Die Reifen von Robbies Auto wurden zum dritten Mal zerstochen. Tapani erzaehlte mir, dass sie erst im Maerz neu eroeffnet haben. Das Cafe laeuft blendend, weil man sich hier einfach wohl fuehlen muss, da alle im Peppermint alles dafuer tun, dass man sich vorkommt wie zu Hause.
Tapani denkt, dass es eifersuechtige Wettbewerber in der Gegend hier gibt, die das Peppermint lieber frueher als spaeter los werden moechten. Soviel dazu, wie das hier als Businessfrau(mann) so ablaeuft. So jetzt erst einmal Chicken mit Cashewnuts bestellen, die Reifen muessen ja bezahlt werden. Das Essen ist einfach super hier.
Heute morgen war die Polizei da. Die Reifen von Robbies Auto wurden zum dritten Mal zerstochen. Tapani erzaehlte mir, dass sie erst im Maerz neu eroeffnet haben. Das Cafe laeuft blendend, weil man sich hier einfach wohl fuehlen muss, da alle im Peppermint alles dafuer tun, dass man sich vorkommt wie zu Hause.
Tapani denkt, dass es eifersuechtige Wettbewerber in der Gegend hier gibt, die das Peppermint lieber frueher als spaeter los werden moechten. Soviel dazu, wie das hier als Businessfrau(mann) so ablaeuft. So jetzt erst einmal Chicken mit Cashewnuts bestellen, die Reifen muessen ja bezahlt werden. Das Essen ist einfach super hier.
Was vor dem Kochkurs geschah...
Es gibt neben dem Wat Phra Singh noch zwei weitere Tempel in der St
adtmitte (Altstadt), die touristisch gesehen geradezu belagert sind und sich in der Hochsaison wohl mindestens im Ausnahmezustand befinden. Das eine ist ein Teakwat, also komplett aus Holz von oben bis unten: Wat Pan Tao (das P wie ein hartes B und das T wie ein hartes D aussprechen, dann stimmts). Das Gelaende um den Wat herum ist eher klein, aber fein und hier gibt es z. B. auch eine Art Pavillion, in dem man worshippen kann und in dem es einen Brunnen gibt, der Zutritt fuer Frauen aber nicht verboten ist. Wenigstens habe ich kein Schild gesehen. Ich muss unbedingt mal meine Lehrerin fragen, was das mit den Brunnen auf sich hat. Ethnologisch gesehen ist sie uebrigens fuer viele Bereiche die perfekte Informantin und ganz "ดี ใจ" (Dii Djai=gut Herz= froh, happy; ich weiss gar nicht, ob ihr Thaiscript lesen koennt auf den deutschen Pcs), dass ich dauernd irgend einen Kram frage, das fuellt die Stunden.
...to be continued...
13.11.07
Kochen mit Khun Su
Phad Kaprao Gai (Huehnchen mit Basilikum)
100 g geschnittene Huehnchenbrust
2 Essl. Oel ( am besten Soja- oder Palmoel)
2-5 Knoblauchzehen (zerquetscht und grob zerteilt)
1/3 Tasse klein geschnittener long beans (alternativ: unsere gruenen Bohnen)
1/3 Tasse Karotten in Scheiben
1-3 rote Chillischoten und zwar die kleinste Sorte; merke: je kleiner desto schaerfer)
1 Tasse Blaetter des Holy Basils ( in Dtl. auch Thaibasilikum genannt, nicht den suessen)
1-2 Essl. Fischsosse (alternativ: Sojasosse)
1 Essl. Austernsosse
1/2 Teel. braunen Zucker
1/4 Tasse geschnittener Zwiebeln
3 Essl. Wasser
Salz hoechstens in kleiner Menge, da die Fischsossen (Sojasosse) schon salzig sind
Das Huehnchen kann immer durch Tofu, Schwein, Rind oder Tintenfisch erzetzt werden.
Handwerkszeug:
1 Wok und entsprechende Ruehrkelle oder Kochloeffel
1 Schneidbrett
1 grosses scharfes Messer
1 Ess- sowie Teeloeffel
1 kleine Schale zum Anruehren der Sosse
1 kleine Schale zum Anruehren der Sosse
Vorbereitung:
Den Knoblauch mit der Messeroberflaeche platt quetschen und nur grob zerteilen, da er desto leichter anbrennt, je kleiner er geschnitten ist und da ich einen lieben Freund habe, der Knoblauch nicht mag und der ihn dann spaeter leichter aussortieren kann (aber bitte nicht ohne Knoblauch kochen, da es sonst nicht schmeckt!). Die Chillies einfach in kleine Scheiben schneiden, genauso die Zwiebeln, den Basilikum nur grob zerteilen und die Haehnchenbrust o.a. in mundgerechte Stuecke. Bohnen etwas 1 bis 2 cm lang schneiden. Die Karotte in Scheiben schneiden. Traditionell wird in diesem Gericht keine Karotte verwendet, aber heute tut man es oft fuer die Farbe, das Auge isst ja mit. Zuletzt giesst man die Sossen, das Wasser und den Zucker schon einmal zusammen in eine Schale, damit es spaeter schneller geht. In der Thaikueche darf nichts zu lange gebraten werden, in der Kuerze liegt oftmals die Wuerze.
Den Knoblauch mit der Messeroberflaeche platt quetschen und nur grob zerteilen, da er desto leichter anbrennt, je kleiner er geschnitten ist und da ich einen lieben Freund habe, der Knoblauch nicht mag und der ihn dann spaeter leichter aussortieren kann (aber bitte nicht ohne Knoblauch kochen, da es sonst nicht schmeckt!). Die Chillies einfach in kleine Scheiben schneiden, genauso die Zwiebeln, den Basilikum nur grob zerteilen und die Haehnchenbrust o.a. in mundgerechte Stuecke. Bohnen etwas 1 bis 2 cm lang schneiden. Die Karotte in Scheiben schneiden. Traditionell wird in diesem Gericht keine Karotte verwendet, aber heute tut man es oft fuer die Farbe, das Auge isst ja mit. Zuletzt giesst man die Sossen, das Wasser und den Zucker schon einmal zusammen in eine Schale, damit es spaeter schneller geht. In der Thaikueche darf nichts zu lange gebraten werden, in der Kuerze liegt oftmals die Wuerze.
Zubereitung:
Das Oel in den Wok giessen und gut verteilen, Herd auf kleine (vielleicht bis mittlere bei Elektro) Hitze stellen. Wenn das Oel heiss ist, den Knoblauch, die Zwiebeln und die Chillies in den Wok geben und gut anduensten, aber nicht verbrutzeln lassen (bitte immer schoen hin und her ruehren. Danach gibt man das Haehnchen dazu und ruehrt das Ganze weiter hin und her (stir fried!), bis es fast gar ist. Dann gibt man die Bohnenstuecke und die Karotten dazu, ruehrt kurz weiter und giesst dann die Schale mit dem Sossenmix dazu. Achtung: Vorher bitte alles in der Schale kurz umruehren, damit es sich besser mischt. Dann braet man unter staendigem Ruehren weiter, bis die Sosse reduziert ist. Es sollte aber noch genug da sein, damit das Gericht nachher nicht zu trocken ist. Dann erst gibt man den Basilikum dazu und ruehrt alles noch einmal kurz um, fertig. Dazu serviert man Jasminreis (mit Basmati muss ich noch ausprobieren).
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